Ein kostenloses Rezensionsexemplar meiner Blutsfreunde wird Fachrezensenten zur Verfügung gestellt.

 

Bitte melden unter  gerdibuettner@t-online.de

 

 

Carsten  Kuhr

www.maleska.de/fantasybuch/_rezensionen.php?ID=86.0000&PHPSESSID=adefc2976663470c65d9f7788c137429

Vampire aus deutschen Landen, das ist ein seltenes Ereignis im deutschen Buchmarkt. Gerdi M. Büttner hat sich nun erneut des faszinierenden Themas angenommen. Gerdi M. Büttner ist keine deutsche Anne Rice. Die Handlung bleibt über weite Strecken im Bereich des Üblichen. Insbesondere die Rechtfertigung, dass sich die Bluttrinker nur von Bösen Menschen ernähren, die ihr Schicksal verdient haben wirkte auf mich etwas aufgesetzt. Das soll aber nicht etwa heissen, dass der Roman seine Leser nicht faszinieren würde. Büttner kann, im Gegensatz zu vielen Autoren, die gegenwärtig publiziert werden, lesbar schreiben. Stilistisch unauffällig erzählt sie ihre kurzweilige Geschichte. Dabei gelingt es ihr insbesondere in der Person des Nicolas eine geheimnisvolle und interessante Person zu kreieren. Sie schuf Figuren, die menschlich daherkommen, die Gefühle haben, die der Leser ihnen auch abnimmt. Das ist etwas, an dem viele, auch namenhafte Kollegen scheitern.  Sie hat sich ihren Traum vom eigenen Buch wahr gemacht. Ein Traum, der ein durchaus respektables Ergebnis auf den Tisch des Lesers bringt. Ein Ergebnis, das auch Neugierig macht, wie die Geschichte weitergeht.  Die Autorin schreibt gegenwärtig am sechsten Teil ihrer Saga - ich zumindest warte mit Spannung auf die Publikation von "BLUTGIER".             

 

 

Guido Latz
www.phantastik.de
Nachdem die Autorin lange Zeit auf der vergeblichen Suche nach einem Verlag für ihr Werk war, gründete sie kurzerhand einen eigenen (www.mystery-verlag.de). Und während andere Selbstverleger meist die immer gleichen Fehler machen, hat Gerdi M. Büttner diese Klippen weit umschifft, und ein beachtenswertes Buch veröffentlicht. Ob ein Hardcover angebracht ist, oder nicht, liegt immer im Auge des Lesers. Nach dem Genuss dieses Buches muss ich der Autorin jedoch Recht geben, diese Geschichte war es wert, als Hardcover verlegt zu werden. Die Aufmachung des Buches, die Gestaltung der Homepage und die Öffentlichkeitsarbeit sind als vorbildlich zu bezeichnen Und das Buch ist für ein Erstlingswerk auch als gelungen zu bezeichnen. Man merkt mit jeder Zeile, dass es der Autorin wichtig war, diese Geschichte des jungen Daniel Kenneth und des alten Vampirs Nicolas Krolov zu erzählen. Was wir hier nicht haben, ist eine Vampirsaga kosmischen Ausmaßes. Die Autorin beschränkt sich ganz auf die Ausarbeitung der Charaktere von Daniel und Nicolas, ihrer Freundschaft und Zuneigung ohne die Nebencharaktere zu vernachlässigen. Nicht unwichtig: es gibt keine bösen Vampire, die Vampire sind bei Büttner quasi eine Rasse neben der des Menschen, rar gesät und mit Gefühlen, die auch die Menschen empfinden. Die Autorin hat auch ein Faible für die in der Geschichte auftretenden Pferde und Hunde, etwas im Hintergrund stehen die Ausarbeitungen der Beschreibungen der damaligen Zeit, aber dies fällt kaum ins Gewicht. Gerdi M. Büttners "Blutsfreunde" ist ein beachtlicher Start einer farbenprächtigen, sich auf die Charaktere konzentrierenden Vampir-Serie, von der noch hoffentlich viele Teile erscheinen werden.  

 

 

Space View Hermann Urbanek, Wien

www.buchkritik.at/kritik.asp?IDX=1382

Es ist immer wieder erstaunlich, zu welchen Höchstleistungen Kleinverlage heutzutage im Stande sind. Dazu gehört auch der Mystery Verlag, dessen erster Titel, der Horror-Roman "Blutsfreunde" der Verlagsinhaberin Gerdi M. Büttner, sowohl von der Aufmachung als auch vom Inhalt her als überaus gelungen bezeichnet werden muß. Ihr Erstlingswerk, der Pilotband einer groß angelegten Vampir-Saga, erzählt von den Erlebnissen eines jungen Mannes, der nach einem Streit sein elterliches Gut verläßt, in einem kleinen Wanderzirkus Aufnahme findet und dort auf einen rätselhaften Fremden trifft, den ein düsteres Geheimnis umgibt.

 

 

http://www.romanceforum.de/comments.php?DiscussionID=1308
Normalerweise sind im Eigenverlag erschienene Bücher ja schon von sich aus ein Grund, sie zu meiden. Und wäre dieses kein Rezi-Buch gewesen, hätte ich es wohl auch nie angepackt. Doch was mich dann erwartete, war wirklich eine Überraschung: Daniel und Nicolas sind ausgesprochen sympathische Hauptfiguren und obwohl ich Geschichten von zwei Männern sonst weniger abgewinnen kann, hat es mich hier gar nicht gestört, dass beide nicht nur auf Frauen standen.Nicolas hat ebenso wie Daniel ein schweres Schicksal: Er ist der Sohn einer Hure, die bei seiner Geburt starb und wuchs in einem Bordell auf, wo er Männern zu Willen sein musste. Die Freundschaft zwischen Daniel und Nicolas ist wunderschön beschrieben, sehr einfühlsam erzählt. Sehr erzählt sind allerdings auch viele andere Szenen, was leider öfter auf Kosten der Spannung geht. Aber das gibt der Geschichte einen leicht märchenhaften Touch, was wiederum auch schön zu lesen ist. Gewünscht hätte ich mir allerdings ein etwas aufmerksameres Lektorat. Trotzdem ein wirklich schönes Buch  über eine außergewöhnliche Männerfreundschaft. Kein Liebesroman (auch wenn es kurze Romanzen gibt), aber wer auf Vampirromane steht, sollte einen Blick riskieren.

 

 

http://charlene-liest.blogspot.com/2011/04/gerdi-m-buttner-blutsfreunde.html
Manchmal ist es schwierig mit noch recht unbekannten Autoren, die in kleinen Verlagen oder in Selbstverlagen publizieren. Schon die Qualität der Bücher lässt zu wünschen übrig und trübt den ersten Genuss. Bei diesem Roman ist das ganz anders. Er ist als Hardcoverausgabe erhältlich und mit einem Schutzumschlag versehen. Das Papier ist von guter Qualität und recht dick. Zudem handelt es sich um ein Werk mit fast vierhundert Seiten. Viele werden sagen, dass ihnen das egal ist. Mir nicht. Für mich ist Lesen auch mit vielen haptischen Prozessen verbunden. 
Nun gut, nach dem Aufschlagen und den ersten Seiten war mein Eindruck sehr zwiespältig. Relativ schnell wird die Geschichte der Familie Kenneth abgespult. Man erhält dadurch natürlich einen sehr guten Überblick, fühlt sich aber etwas überfordert. Auf der anderen Seite fiel mir schon die angenehme Sprache auf und die Geschichte enthielt sehr interessante Züge. Ich muss gestehen, dass das zwiespältige Gefühle nicht ganz weichen wollte. Die Geschichte entwickelt sich wirklich spannend und interessant, aber manchmal gab es Szenenwechsel, die mich aus dem Lesefluss gebracht haben, weil sie so plötzlich kamen. Trotzdem will man aber wissen wie die Fortsetzung aussieht.An manchen Stellen hätte zudem die Spannung noch gesteigert werden können. Dies betrifft besonders schnelle Auflösungen von Konflikten oder Problemen. Gleichzeitig werden aber innerhalb der Geschichte langfristig Entwicklungen aufgezeigt, die verdeutlichen, dass die Autorin durchaus die handwerklichen Möglichkeiten besitzt die Spannungsbögen noch besser aufzubauen.           
Fazit: Ich finde, dass es sich trotz kleiner Mängel um einen guten Text handelt, der das Können der Autorin erkennen lässt. Ich bin auf jeden Fall gespannt und will wissen was Daniel und Nicolas in Russland erleben (2. Band). Hoffentlich findet sich bald ein geeigneter Verlag für Gerdi M. Büttners Texte.

 

 

Buchtips von Clubmitgliedern des Wolfgang-Hohlbeins-Fanclub


Gerdi M. Büttner versteht es sehr gut und wunderbar einfühlsam, den Leser an allen Höhen und Tiefen, an allen Zweifeln und Freuden Daniels teilzuhaben zu lassen. Ohne die üblichen Klischees rund um einen Vampir, ohne die Horrorstories, die mit der Legende einhergehen, beschreibt sie, wie sich das Leben von Daniel verändert, nachdem er auf Nicolas trifft. Die Geschichte ist menschlich, mitreißend, wundervoll erzählt. "Blutsfreunde" ist der erste Band einer Vampirsaga der besonderen Art.

 

 

X-Zine Fantasyportal
www.x-zine.de/xzine_rezi.field_verlag.hide_1.seek_Mystery,%20Aschaffenburg.id_1110.htm
Insgesamt halte ich den Debütroman der Autorin für sehr  gelungen  und  ich  gehe davon aus, dass die weiteren Bände noch besser sein werden. Sprachlich ist das Buch sehr flüssig zu lesen und gut verständlich. An manchen Stellen etwas zu verständlich, da die Autorin dazu neigt Phantastisches logisch zu erklären, anstatt es phantastisch zu belassen. Das nimmt dem Roman einen Hauch der mystischen, dunklen Atmosphäre, ist aber kein Grund das Buch im Regal zu belassen. Dazu ist die Geschichte selbst viel zu interessant. Insbesondere ist es der Autorin gelungen, den Reifungsprozess des Jungen mit den ersten sexuellen und sozialen Erfahrungen und Verwirrungen überzeugend darzustellen. Das Buch ist daher durchaus auch für Jugendliche geeignet, sofern man sich nicht an den Sexszenen stören will

 

 

Kassandra - 12. 1. 2003
Vampirromane sind ja vor allem in letzter Zeit zu einer großen Beliebtheit gelangt. Auf viele Leser wirken die nachtaktiven Blutsauger eine Faszination der besonderen Art aus. Interessant ist hierbei immer die Art, wie sie dargestellt werden. Von mordgierig über erotisch bis hin zu liebevoll war schon so ziemlich alles da. Und gerade diese Komponente der Darstellung ist es, die mir bei "Blutsfreunde" besonders gefallen hat. Nicholas ist ein Vampir, der nur tötet, weil er es muss. Er ist "menschlich". Im Zentrum des Romans steht weder eine actionreiche Handlung, noch eine epische Weltrettung. Die Geschichte spielt sich im Kleinen ab und es geht rein um die wunderschöne Freundschaft, die sich zwischen Nicholas und Daniel entwickelt. Durch die Beschränkung auf die kleine und eigentlich sehr persönliche Sache hängt man als Leser nur noch mehr an den Beiden. Man freut sich, wenn man sieht, wie die Freundschaft langsam wächst und bekommt selbst einen kleinen Stich ins Herz, als sie zu zerbrechen droht. Die gefühlvolle Art, wie Gerdi M. Büttner "Blutsfreunde" erzählt, lässt die Geschichte zu etwas ganz Besonderen werden und ich freue mich schon auf weitere Bände.

 

 

www.blutlust-libertine.at
http://209.85.129.132/search?q=cache:vZ0Ov4rtq3cJ:blutlust.libertine.at/php/vampirisch.htm+Rezension+Blutsfreunde&cd=73&hl=de&ct=clnk&gl=de
Eine Geschichte die von der Art her ein wenig an Anne Rice erinnert, aber bei weitem nicht so düster ist. Von der Art her scheint es wie für Kinder und Jugendliche gemacht zu sein, doch es sind Szenen drinnen, die man in Kinderbüchern nicht erwartet. Sie ist leicht und flüssig zu lesen, die Charaktere wirken lebendig und man merkt, wie sich Büttner bemüht eine spannende Story zu schreiben. Sie schaffte es verschiedene Stilrichtungen auf eine Art zu vereinen, die man gerne liest und wo es leider noch keine Fortsetzung gibt .

 

 

www.buchtips.net
http://www.buchtips.net/rez234.htm
Wenn jemand ein Fan von Vampirbüchern ist, dann sollte dieses Buch nicht in seinem Bücherregal fehlen. Ich habe von diesem Buch im Internet erfahren, und habe es mir bestellt, weil mir die Leseprobe interessant vorkam. Als ich aber das Buch angefangen habe richtig zu lesen, war ich so gefangen, das ich es gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich habe das ganze Buch an einem Tag durchgelesen. Es ist echt ein super Buch, und ich kann es nur weiterempfehlen. Hoffentlich kommt bald der zweite Teil, ich kann es gar nicht mehr abwarten 

 

 

www.steffis-bücherkiste.de
http://www.steffis-buecherkiste.de/buch_2461.html

Ein wunderschönes Buch fernab von gängigen Vampirklischee. Ein Buch ohne furchtbare Gewalt, aber auch ohne die epische Breite einer Anne Rice, sondern einfach die Geschichte einer tiefen und wunderbaren Freundschaft. Dabei ist Nicolas kein strahlender Held oder ein Vampir aus Leidenschaft, sondern zu allererst menschlich. Er tötet nur, weil er muss, weil er das Blut braucht um zu Überleben. Auf dem ersten Blick also ein vielleich unspektakulär anmutender Vampir-Roman, auf dem zweiten Blick jedoch viel mehr! (rezensiert von Stefanie Schulte - Steffis Bücherkiste) 


www.lovelybooks.de
http://www.lovelybooks.de/buch/18135111/gerdi_m__buettner_blutsfreunde/rezensionen//
Vampirromane sind ja vor allem in letzter Zeit zu einer großen Beliebtheit gelangt. Auf viele Leser wirken die nachtaktiven Blutsauger eine Faszination der besonderen Art aus. Interessant ist hierbei immer die Art, wie sie dargestellt werden. Von mordgierig über erotisch bis hin zu liebevoll war schon so ziemlich alles da. Und gerade diese Komponente der Darstellung ist es, die mir bei "Blutsfreunde" besonders gefallen hat. Nicholas ist ein Vampir, der nur tötet, weil er es muss. Er ist "menschlich". Im Zentrum des Romans steht weder eine actionreiche Handlung, noch eine epische Weltrettung. Die Geschichte spielt sich im Kleinen ab und es geht rein um die wunderschöne Freundschaft, die sich zwischen Nicholas und Daniel entwickelt. Durch die Beschränkung auf die kleine und eigentlich sehr persönliche Sache hängt man als Leser nur noch mehr an den Beiden. Man freut sich, wenn man sieht, wie die Freundschaft langsam wächst und bekommt selbst einen kleinen Stich ins Herz, als sie zu zerbrechen droht. Die gefühlvolle Art, wie Gerdi M. Büttner "Blutsfreunde" erzählt, lässt die Geschichte zu etwas ganz Besonderen werden und ich freue mich schon auf weitere Bände.


www.buecher-eule.de
http://www.buecher-eule.de/showBook53.html
Daniel Kenneth befreit einen Vampir aus der Gefangenschaft seines Chefs und wird daraufhin sein Freund. Diese Freundschaft ist so innig, dass man sich beim Lesen auch manchmal wünscht, einen Vampir als Freund zu haben. Die Vampire werden in diesem Buch nämlich überhaupt nicht böse dargestellt, sie töten wirklich nur, um zu überleben, und auch nur böse Menschen. Das ist mal eine Abwechslung zu den Horrorgeschichten über Vampire, die ich sonst so kenne. Allerdings ist die Geschichte oft recht vorhersehbar und die Autorin hätte hin und wieder auch ruhig etwas mehr ins Detail gehen können. Dadurch leidet natürlich manchmal die Spannung. Trotzdem eine nette Geschichte und ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung,


www.monalou.de
http://forum.monalou.de/thread-261.html
Mein Fazit: Ich habe dieses Buch sehr genossen. Sehr flüssig erzählt die Autorin die Geschichte um Daniel und Nicholas, als wäre es völlig klar, daß es wirklich Vampire gibt/ gäbe. Und absolut glaubhaft ist für mich, das sogar Vampire so etwas wie eine Moral besitzen. Prima! Ich hoffe, ich kann bald den zweiten Teil dieser Geschichte lesen, ich bin total gespannt!


www.pen-dragon.de

http://www.pen-dragon.de/index/3980779203.html
Insgesamt halte ich den Debütroman der Autorin für sehr gelungen und ich gehe davon aus, dass die weiteren Bände noch besser sein werden. Sprachlich ist das Buch sehr flüssig zu lesen und gut verständlich. An manchen Stellen etwas zu verständlich, da die Autorin dazu neigt Phantastisches logisch zu erklären, anstatt es phantastisch zu belassen. Das nimmt dem Roman einen Hauch der mystischen, dunklen Atmosphäre, ist aber kein Grund das Buch im Regal zu belassen. Dazu ist die Geschichte selbst viel zu interessant. Insbesondere ist es der Autorin gelungen, den Reifungsprozess des Jungen mit den ersten sexuellen und sozialen Erfahrungen und Verwirrungen überzeugend darzustellen. Das Buch ist daher durchaus auch für Jugendliche geeignet, sofern man sich nicht an den Sexszenen stören will. 


www.lettern.de
http://www.lettern.de/rebuet.htm
Die Autorin Gerdi M. Büttner hat ihren Roman im Eigenverlag herausgebracht. Allerdings hat sie dafür auch die Kosten einer professionellen Lektoratsüberarbeitung auf sich genommen. Das ist dem Roman sehr gut bekommen, was man leider von vielen BOD- oder Eigenverlagsprodukten nicht behaupten kann, die von Fehlern grammatikalischer und sachlicher und stilistischer Art oft nur so strotzen. Die Geschichte ist interessant und sehr gut zu lesen, flüssig erzählt, logisch aufgebaut - und holpert nicht. Dieser Roman soll übrigens fortgesetzt werden.Vielleicht findet sich ja doch ein Verlag, der zum Thema Vampir-Literatur noch Autoren sucht. Meine Empfehlung hat dieses Buch.


www.rezi-online.de

http://rezi-online.de/index.php/component/option,com_booklibrary/catid,2/id,23/task,view/
Vampirromane sind ja vor allem in letzter Zeit zu einer großen Beliebtheit gelangt. Auf viele Leser wirken die nachtaktiven Blutsauger eine Faszination der besonderen Art aus. Interessant ist hierbei immer die Art, wie sie dargestellt werden. Von mordgierig über erotisch bis hin zu liebevoll war schon so ziemlich alles da. Und gerade diese Komponente der Darstellung ist es, die mir bei "Blutsfreunde" besonders gefallen hat. Nicholas ist ein Vampir, der nur tötet, weil er es muss. Er ist "menschlich". Im Zentrum des Romans steht weder eine actionreiche Handlung, noch eine epische Weltrettung. Die Geschichte spielt sich im Kleinen ab und es geht rein um die wunderschöne Freundschaft, die sich zwischen Nicholas und Daniel entwickelt. Durch die Beschränkung auf die kleine und eigentlich sehr persönliche Sache hängt man als Leser nur noch mehr an den Beiden. Man freut sich, wenn man sieht, wie die Freundschaft langsam wächst und bekommt selbst einen kleinen Stich ins Herz, als sie zu zerbrechen droht. Die gefühlvolle Art, wie Gerdi M. Büttner "Blutsfreunde" erzählt, lässt die Geschichte zu etwas ganz Besonderen werden und ich freue mich schon auf weitere Bände.     

Zelda
Aufgrund der vielen guten Rezensionen hier wurde ich auf Blutsfreunde aufmerksam. Obwohl ich den klassischen Vampir-Geschichten nicht so viel abgewinnen kann, war die Aussicht auf eine etwas andere Schilderung interessant. Das Bild der Vampire ist in den letzten Jahren, nicht zuletzt durch Serien wie Buffy etc., vielschichtiger geworden, dennoch ist es (verständlicherweise) einfacher, sie als Bösewichter darzustellen denn als menschliche Wesen.  Fr. Büttner versucht genau das und es gelingt ihr sehr gut. Sogar so gut, dass viele Dinge, die mich an anderen Büchern vehement gestört hätten (wie die Bereitschaft, jemanden einfach so in seinen Gedanken lesen zu lassen bis hin zu einigen etwas stereotypen Abläufen) hier nicht ins Gewicht fallen.
Der Schwerpunkt liegt auf der Freundschaft zwischen den beiden Protagonisten, so dass viele der Details drum herum weniger wichtig erscheinen. Seltsamerweise gehört dazu auch gerade das Vampir-Sein an sich, das lediglich den Rahmen liefert, aber nicht zum bestimmenden Thema avanciert.  Daher hat auch mir dieses Buch ausnehmend gut gefallen und ich hoffe, dass die angekündigte Fortsetzung erscheint, trotz des beschwerlichen Weges, den Fr. Büttner zur Schande deutscher Verlage beschreiten musste



www.cridhe.de
www.cridhe.de/library/belletristik/buettner-1.html
Blutsfreunde" ist laut Werbetext der erste Band in einer Serie von Vampirromanen und die Schöpfung einer deutschen Autorin (meines Wissens sind jedoch noch keine weiteren Bände erschienen), die das Buch im Eigenverlag veröffentlicht hat. Die Handlung ist spannend, unterhaltsam zu lesen und gradlinig - es gibt keine "Twists and Turns", wie man sie von Anne Rice oder Laurell. K. Hamilton kennt, was ich einerseits schade finde, aber dafür entschädigt die Autorin andererseits mit einer sympathischen und lebendigen Geschichte. Im Gegensatz zu vielen deutschen Vampirromanen, die ich bislang gelesen habe, ist die Handlung ausgesprochen innovativ. Ein Vampir mit Sohn - das ist definitiv in den Büchern, die ich bislang zum Thema gelesen habe, noch nicht vorgekommen. Die Autorin verzichtet darüber hinaus zugunsten einer guten Story auf die seitenlange Schilderung von blutigen "Gemetzeln" oder unnötigen Liebesszenen. Was mich ein wenig störte, war die fehlende philosophische Abhandlung des Themas, um das man eigentlich nicht herumkommt. Die Erklärung, daß Vampire nur böse Menschen aussagen, ist jedoch zu konventionell (und der Hinweis, daß ein Vampir im Idealfall pro Nacht einen Menschen aussaugen muß, um wirklich satt zu sein, hat mich darüber nachdenken lassen, was wohl die Nachbar von Nicolas Krolov über den Schwund in ihren Reihen denken ...). Darüber hinaus hat sich auch ein logischer Fehler eingeschlichen: Wie der Leser im Verlauf der Handlung immer wieder erfährt, kann Nicolas Krolov die Gedanken seines Gegenübers ohne Schwierigkeit lesen - als er von dem verbrecherischen Zirkusbesitzer jedoch gefangengenommen wird, unternimmt er zuvor augenscheinlich noch nicht einmal den Versuch dazu, obwohl er bereits mißtrauisch ist. Fazit: Das Buch ist für alle, die wissen wollen, was deutsche Autoren über Vampire zu sagen haben, auf jeden Fall zu empfehlen.